Vielfalt in Einheit
Joghurt-Spaghetti-Eis besteht aus mehreren Elementen: Sahne, Vanilleeis, Joghurt, Erdbeersauce und geraspelter Schokolade (als „Parmesan“).
"Einheit"
„Einheit“ ist der Schlüsselbegriff.
Das Leitbild stammt aus dem Gebet Jesu „dass alle eins seien“. Das steht in der Bibel, genauer im Neuen Testament und da im Johannes-Evangelium im 17. Kapitel Vers 21.
Das Johannes-Evangelium ist das vierte und jüngste der Evangelien – es soll gegen 80 bis 100 nach Christus entstanden sein
Einzigartig ist bereits der Beginn des Evangeliums: Während Matthäus mit Jesu Stammbaum anfängt, Lukas mit dessen Geburt startet und Markus die Taufe Jesu an den Anfang setzt, beginnt Johannes mit dem wohl bekanntesten Prolog der Literaturgeschichte. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“
Ursprünglich war der Verfasser des Textes anonym. Im 2. Jahrhundert erhielt der Text die Überschrift „Evangelium nach Johannes“.
Was "Einheit" NICHT ist.
Einheit ist nicht Gleichheit.
Nicht alle müssen gleich denken, gleich leben oder gleich aussehen. Verschiedenheit bleibt bestehen – und ist sogar gewollt.
Einheit ist nicht Uniformität.
Kein Einheitsbrei, keine Gleichschaltung. Die Fokolar-Bewegung betont ausdrücklich: Einheit in Vielfalt.
Einheit ist nicht Harmonie um jeden Preis.
Also kein Konflikte-Vermeiden, kein „Friede-Freude-Eierkuchen“. Echte Einheit hält auch Spannungen aus.
Einheit ist nicht Verschmelzung.
Die einzelne Person verschwindet nicht in der Gruppe. Identität bleibt erhalten.
Einheit ist nicht Übereinstimmung.
Nicht jeder muss immer einer Meinung sein.
Einheit ist nicht Abhängigkeit.
Kein gegenseitiges Klammern oder emotionale Verstrickung – das wäre eher Symbiose.
Einheit ist nicht Isolation.
Sie schließt niemanden aus – keine Sekte, kein „Wir gegen die anderen“.
Kurz gesagt:
Einheit ist kein Zustand, sondern eine Bewegung aufeinander zu – bei gleichzeitiger Wahrung des Eigenen.
Mehr Informationen hier: