Miteinander reden statt übereinander: Gesprächsauftakt zum Thema „Umgang mit Missbrauch“

Unter der Leitung von Diplom-Psychologe Dr. Andreas Tapken (Oberhausen) hat am Montag, den 16. Juni, in Münster ein Gesprächsprozess begonnen.

Mit dabei waren von Seiten der Priester in der Fokolar-Bewegung Matthias Hembrock (Bocholt), Bernhard Brackhane (Bielefeld) und Christoph Sibbel (Oldenburg).

Zudem waren mit Sigrun Jäger-Klodwig und Tobias Klodwig (Münster), Anke Ruthmann (Osnabrück), Ulli und Hubert Schulze Hobeling (Warendorf) Vertreterinnen und Vertreter der Gruppe anwesend, die sich bereits im Januar 2024 in der Vorbereitung des Tages in Warendorf engagiert haben. Dieser Tag stand unter der Überschrift: „Missbrauch geistlicher Autorität und sexualisierte Gewalt (auch) in der Fokolar-Bewegung – eine Annäherung“.

Hintergrund ist die Erkenntnis, dass das Thema Missbrauch auch durch verschiedene Fälle in der MOPs-Region zu einer gewissen Sprachlosigkeit geführt hat.

„Diese Sprachlosigkeit sind wir mit diesem wichtigen ersten Schritt angegangen“, so Matthias Hembrock hinterher, „indem wir einander die jeweiligen Perspektiven vermitteln konnten.“